59 Neue Datensätze 2020

59 neue Datensilos im Jahr 2020 geöffnet und in der Urban Data Platform veröffentlicht

59 Neue Datensätze 2020

59 dezentral vorliegende Daten - sogenannte „Datensilos“- wurden im Jahr 2020 integriert und stehen zur interoperablen Nutzung bereit.

Jedes Jahr wächst die Anzahl der Datensätze, die über die Urban Data Platform Hamburg (HH_UDP) bereitgestellt werden können, stetig. Das Urban Data Platform Cockpit zeigt deutlich, dass in den letzten Jahren bis Ende 2020 insgesamt 450 Datensätze in die HH_UDP integriert wurden. Vorher wurden diese Daten nur von der jeweiligen Fachbehörde genutzt und waren auch nur dort vorhanden. Durch die Integration in die städtische Datendrehscheibe HH_UDP stehen sie für Externe über offene und standardisierte Schnittstellen für die weitere Nutzung bereit.

Allein im Jahr 2020 konnten so 59 von den sogenannten „Datensilos“ in Hamburg aufgelöst und die Urban Data Platform Hamburg um neue spezifische Fachdaten ergänzt werden.

Abbildung 1 zeigt, wie vielfältig die Themen sind, in denen die Stadt Hamburg neue Datensätze über die HH_UPD aus den jeweiligen Fachbehörden, Bezirken u.a. veröffentlicht: Die zahlreichen Themen im Bereich Soziales sind Resultat der datengetriebenen Projekte COSI[1] und MICADO[2]. Im Bereich Geographie, Geologie und Geobasisdaten machen den Großteil der bereitgestellten Datensätze INSPIRE[3]-Themen aus. Aufgrund zahlreicher Verkehrsprojekte im Rahmen der Hamburger Senatsstrategie für Intelligente Verkehrssysteme (ITS) und dem ITS World Congress 2021 wurden 2020 in Hamburg viele neue Datensätze in diesem Bereich integriert, darunter auch Echtzeitdaten.

Im Jahr 2020 in die Urban Data Platform Hamburg integrierte Datensätze nach Thema

Abb. 1: Im Jahr 2020 in die Urban Data Platform Hamburg integrierte Datensätze nach Thema

Die Themen aus Abbildung 1 finden sich übrigens auch im Themenbaum des Geoportals der Stadt Geo-Online wieder. Hier können Nutzer entsprechend Ihrer Interessen in den Daten stöbern.

Datenverantwortlich sind die fachdatenabgebenden Behörden bzw. Organisationen. Abbildung 2 des Cockpits veranschaulicht, welche öffentlichen Verwaltungen Datensilos aufgelöst haben. Die Sozialbehörde hatte im Jahr 2020 den größten Anteil an den integrierten Fachdaten, die über die HH_UDP verfügbar sind. Gleich danach folgt der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung LGV).

Im Jahr 2020 in die Urban Data Platform Hamburg integrierte Datensätze nach Organisation

Abb. 2: Im Jahr 2020 in die Urban Data Platform Hamburg integrierte Datensätze nach Organisation

Erfreulicherweise wurden 2020 gleich vier neue Organisationen an die städtische Datenplattform angeschlossen (vgl. Abb. 2): Hamburg Tourismus, Stadtreinigung Hamburg, die Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen und das Zentrum für nachhaltiges Forschungsmanagement und stellen ihre Daten zur weiteren Nutzung für Dritte zur Verfügung.

„Datensilos“ sollen nach und nach in Hamburg weniger werden. Dafür sorgt nicht nur die Reform des Transparenzgesetzes[4] , in der ab dem 01.01.2021 auch die mittelbare Staatsverwaltung (das heißt: Anstalten, Körperschaften und Stiftungen des öffentlichen Rechts) in der Veröffentlichungspflicht ist, sondern auch die steigende Bekanntheit und Akzeptanz der Urban Data Platform Hamburg.

 

[1] Cockpit Städtische Infrastrukturen

[2] Migrant Integration Cockpits and Dashboards (Webseite)

[3] Infrastructure for Spatial Information in the European Community (Link)

[4] https://transparenz.hamburg.de/13435532/reform-hmbtg/