Vector Tiles – Eure Meinung ist gefragt!

Vector Tiles sind ein neues Datenformat, mit dem Geodaten performant und speichereffizient angeboten werden können. Wir wollen nun herausfinden, ob auch die Daten der Urban Data Platform (UDP) Hamburg als Vector Tiles bereitgestellt werden sollen. Dafür brauchen wir Eure Hilfe!

Vector Tiles Beta-Test

Macht mit!!! Euer Feedback ist wichtig!


Die UDP Hamburg entwickeln wir bedarfsorientiert weiter. Mit Eurer Hilfe wollen wir zum einen herausfinden, ob auch die Daten der UDP Hamburg als Vector Tiles bereitgestellt werden sollen. Zum anderen welche Mehrwerte durch das neue Datenformat Vector Tiles ermöglicht werden.

  • Das ist die Grundlage:
    In dem Vector Tiles Beta-Test steht eine Auswahl an Daten der UDP als Vector Tiles für Euch zur Anwendung bereit. Hier geht’s zu den Daten 
  • Über diesen Zeitraum geht es:
    Der Testzeitraum beträgt ca. 3 Monate und endet voraussichtlich am 31.7.2022. 
  • Eure Eindrücke bringen uns weiter:
    Über diese Umfrage erfahren wir, wie Ihr das findet! Teilt uns bitte darüber Eure User Experience als auch Eure generellen Erfahrungen mit Vector Tiles mit.


Das solltet Ihr noch wissen


Diese Daten werden als Vector Tiles bereitgestellt:
In der UDP Hamburg werden offene urbane Daten der Freien und Hansestadt Hamburg bereitgestellt. Sie umfassen Themengebiete wie beispielsweise Infrastruktur, Bauen, Wohnen und Umwelt. Ein Großteil dieser Datenschätze ist im Beta-Test enthalten! Die Hamburger Geobasiskarten sind noch nicht dabei - hier sind noch zahlreiche Optimierungen für das Vector Tiles Format notwendig. Eine deutschlandweite Alternative (Betaversion) bietet das Projekt AdV Smart Mapping.

So erfolgt die Bereitstellung der Vector Tiles:
Die Generierung erfolgt nach Mapbox Standard, als TileMatrixSet (Kachelschema) wird „WebMercatorQuad“ verwendet. Pro Datensatz wird ein Cache (vorgeneriertes Kachelarchiv) bereitgestellt. Auch die Collections eines Datensatzes (thematisch definierte Teildatensätze) sind als eigenständige Caches verfügbar.

Der Aufbau der Endpoints (bzw. die Ordnerstruktur) ist an die OGC API Tiles Spezifikation angelehnt. Diese befindet sich noch in Entwicklung. Zu jedem Datensatz bzw. Collection werden sowohl eine TileJSON als auch eine einfache Demo Style-Datei bereitgestellt. In der TileJSON befinden sich Metadaten und der Link zum Tileset. Der Demo Style wird nach der Mapbox Style Specification erstellt und lässt sich einfach bearbeiten und in Web Map Clients einbinden.

So kann es gehen: Seht Euch das Anwendungsbeispiel an!
Auch umfangreiche Datensätze wie die Gebäude aus ALKIS (Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem) lassen sich performant über Vector Tiles darstellen. Das kostenlose Tool Maputnik ist eine hervorragende Möglichkeit, um Mapbox Style-Dateien zu editieren. Auch könnt ihr so besonders leicht mit den Filtermöglichkeiten experimentieren!

Mit den richtigen Style-Konfigurationen lassen sich flächenhafte 2D-Geometrien wie bspw. Gebäudegrundrisse als 3D-Körper darstellen. Um Euch die ALKIS Gebäude der Stadt Hamburg anschauen zu können, öffnet folgenden Link: ALKIS 3D-Gebäude. Diese Maputnik-URL enthält die Style-Datei für den ALKIS Datensatz, die durch einen Filter erlaubt, dass alle ALKIS Gebäudegrundrisse durch Angabe einer Höhe zu einem 3D-Gebäude erweitert werden. Die Höhenangabe setzt sich aus der Geschossanzahl und einem Multiplikator (in diesem Fall 2.5m) zusammen.

Fertig! Der Datensatz kann nun in Maputnik inspiziert, weiter gestyled und gefiltert werden.

Mehr Infos gewünscht, bevor es losgeht?
Hier seht Ihr mehr: Informationen zum Datenformat und seinen Vorteilen gibt es hier: Vector tiles introduction | Tilesets | Mapbox.

Und hier geht es nun los: zu den Daten.

Danke für Euer Mitmachen!!